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WIR :: IRIS & (IHRE) KÖRPERWAHRNEHMUNG

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Ich bin heuer 45 Jahre alt geworden und nach fast 20 Jahren in meinem Beruf werde ich immer wieder mit dem Thema „Körperwahrnehmung“ konfrontiert. Meistens Frauen, aber auch Männer sehen sich in den Spiegel, finden Stellen an ihrem Körper, die ich so gar nicht sehe oder finde.

Im Verlauf einer Beratung entsteht ein scherzhaftes Gespräch, was wir Frauen denn nicht so alles wahrnehmen und was denn eigentlich gar nicht so ist, wie es ist.

Diese Erfahrungen bringen mich immer wieder zum nachdenken, denn ich bin da sicher nicht die Ausnahme. Meine Körperwahrnehmung ist auch mal schlechter und mal besser. Achtung Seelenstriptease! Ob mit 20, 30 oder 40 Jahren, so richtig bombig hab ich mich nie gefühlt. Zu kräftige Oberarme und Oberschenkel , zu kurze Beine, zu große Nase, und was ist schon wieder mit meinem Hintern los? Diese Gedanken begleiteten mich nicht immer, aber dann doch wieder öfters und das nervt mich, obwohl mir von außen eigentlich das Gegenteil vermittelt wird. Das beste Beispiel ist mein Freund, der egal wie viel ich wiege oder wie viel ich an mir rumnörgle, immer sagt, ich sehe toll aus oder meine Mama, die mir immer wieder sagt, wie schön ich bin.

 

 

Dass die eigene Körperwahrnehmung stark von außen beeinflusst wird, ist kein Geheimnis. Social Media und unsere Gesellschaft verleiten viel zu oft, sich mit anderen zu vergleichen. Das ganze Verhalten läuft dann denke ich mir auch noch unterbewusst ab, denn rational gesehen weiß doch jeder, dass es immer jemanden geben wird, der hübscher, jünger, schlanker, grösser, intelligenter, erfolgreicher usw. ist.

In meinem beruflichen Alltag freue ich mich über diese Diversität der Menschen. Bei einem Verkaufsgespräch im Laden kommt genau diese zum Vorschein und sie wird mit einem ehrlichen Kompliment bestätigt. Tolle Beine, schöner Hintern, hammer Taille. Genau das ist es, was ich an anderen Menschen schätze. Ihre Einzigartigkeit und Schönheit. Daher rufe ich auf, nicht zu schüchtern sein mit ehrlich gemeinten Komplimenten, egal zu welchem Geschlecht, denn diese verbinden uns und tun auch nicht weh.

 

 

Das ist auch eines unsere Kredos bei Kleider machen Leute. Ehrlich sein zu unseren Kund*innen, wenn etwas nicht passt oder richtig sitzt. Durch unsere regelmäßigen Farbabende im Shop mit Martina Thurn, unserer Styling-Expertin, und unseren Workshops bei Meetings wissen wir, welche Farben zu welchem Typ perfekt passen und wie die Kollektionen der einzelnen Labels geschnitten sind. Somit haben wir meistens das richtige Teil parat und wenn nicht dann beim nächsten mal.

Denn ein weiters Kredo von uns ist: Slowfashion ist das Gegenteil von Fastfashion. Kleide dich in deinen Lieblingsteilen, solange du willst und solange du dich wohl fühlst, egal was gerade „IN„ ist. Habe Mut zu deiner Figur, Mut etwas neues auszuprobieren , Mut dich zu zeigen.

 


Ich hab meine liebe Kollegin Kati dazu befragt, wie sie das sieht und sie meinte dazu: „Bodyshaming ist nicht selten die Konsequenz unschöner Bemerkungen zu Schulzeiten oder in der Pubertät. Genau in dieser Zeit ist uns die Meinung unserer Mitmenschen wichtig und trägt auch zur Selbstfindung bei. Der Norm hinterher zu jagen macht keinen Sinn, das hab ich mir mit 18 Jahren gedacht. Durch ständigen Einfluss der Medien wird uns schwer gemacht, das Wesentliche vor den Augen zu sehen. Unsere Gesundheit und individuelle Schönheit die wir stärken und nicht schwächen sollten.“


Ich denke sich bewusst zu machen, wie privilegiert man ist, in einem gesunden Körper zu leben, der einen jeden Tag das machen lässt, worauf man (mehr oder weniger ;)Lust hat, hilft sicher, seinen Körper mehr zu lieben und wertzuschätzen. Ein gesundes Maß an Bewegung und an Achtsamkeit welche Lebensmittel man seinen Körper zumutet sorgt automatisch für "good feelings" . obwohl Tage mit Bier, Chips oder Schokolade auch richtig glücklich machen können. Dann braucht man echt keine Stimme im Kopf, die einem sagt, man soll sich schlecht fühlen, sondern eine Stimme, die sagt, dass man nicht perfekt sein muss, um geliebt zu werden.

Apropos „geliebt werden“: Mein lieber Kollege Chri hat dazu auch seine Meinung: „Auch Männer sind von einem Gefühl betroffen, sich körperlich optimieren zu müssen. Eine muskulöse Statur wird heutzutage mit Gesundheit und Erfolg gleichgesetzt, ungeachtet dessen, dass hier die Genetik ebenso eine maßgebliche Rolle spielt. Mann/Frau darf sich so annehmen wie er/sie ist und so lieben lernen.“

 



Darum geht’s auch grundsätzlich, denke ich. Sich anzunehmen, wie man ist und der beste Freund seiner selbst werden. Seinen Selbstwert erkennen aber auch seine Schwächen und Fehler die jeder Mensch mit sich bringt und wenn es mit der Selbstliebe mal nicht so klappt ist es auch ok und diese Gefühle oder Gedanke darf man auch zu lassen. Eventuell die Perspektive wechseln oder dem ganzen ein Lächeln abzugewinnen, macht es vielleicht leichter, denn es bleibt sowieso nichts, wie es ist.

 

WITH LOVE FROM IRIS

 

*Gezeigt wird Bademode vom Hamburger Brand MYMARINI