Der Outdoor und Kinderbekleidungshersteller BMS® Bernd-Michael Schröder Sailing Wear GmbH aus Hamburg ist schon lange bekannt für seine nachhaltig produzierten und schadstofffreien Jacken für die ganze Familie. Die Hamburger Speicherstadt ist der Geburtsort der Firma und das erste Zentrallager war in den Tiefen des Kaispeichers A auf dem heute die Elbphilharmonie thront. Zur Erinnerung schmückt heute ein Etikett mit den Konturen der Elbphilharmonie Teile der aktuellen Kollektion.

Entgegen den verschwenderischen, kurzlebigen „Fast Fashion“ Trends produziert BMS keine sich ständig wechselnden Kollektionen. BMS-Mode aus dem Weltkulturerbe  "Hamburger Speicherstadt" zeitlos im Design, sehr strapazierfähig, auf ihre Nutzung ideal abgestimmt und damit besonders langlebig. Unkomplizierte Stoffe, die waschbar sind, Schmutz und Wasser abweisend, schnell trocknen oder über andere praktische Vorteile verfügen, werden generell bevorzugt. Dabei behalten sie bei allen wasserdichten Beschichtungen die Umweltverträglichkeit im Auge und setzten ausschließlich das von Grreanpeace empfohlene Polyurethan ein.

Die Lieferanten sind ausschließlich Inhaber geführte, kleine Fabriken mit gutem handwerklichen Know How. Die Partnerschaften sind langfristig und basieren auf guten persönlichen Beziehungen. Die Kontrolle der Produktion und die Pflege der Kontakte erfolgt durch die Geschäftsführung persönlich. Alle zwei Monate sind sie zur Kontrolle vor Ort. Interessant ist auch, dass 80% ihrer Partnerfabriken von Frauen geführt werden. Die Lieferanten verpflichten sich zur Einhaltung des OEKO-TEX®-Standard-100 Katergorie 1, welcher die Prüfung auf gesetzlich verbotene und gesetzlich reglementierte Substanzen sowie bekanntermaßen gesundheitsbedenkliche Chemikalien beinhaltet. In ihrer Gesamtheit gehen die Anforderungen deutlich über bestehende nationale Gesetze hinaus.

Die Einhaltung menschenwürdiger Produktionsbedingungen ist BMS besonders wichtig, weshalb sich alle Lieferanten zu einem „code of conduct“ verpflichten. Dieser beruft sich auf die Vorgaben der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organisation ILO). Zu diesen Vorgaben zählen unter anderem Arbeitszeitbegrenzung, Mindestlöhne, Arbeitsplatzsicherheit und Verbot von Kinderarbeit.

Alle zwei Monate ist die Geschäftsführung in den Fabriken, um die Einhaltung der vorgeschriebenen Arbeitsbedingungen und die Qualitätsstandards zu überprüfen. Daraus resultiert einerseits die Gewährleistung ihrer Qualitätsstandards als auch die Gewissheit, dass die Vorstellungen von fairem Handeln und Nachhaltigkeit konsequent eingehalten werden.