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Style :: Denim Love

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Es ist Zeit, einem modischen Klassiker endlich die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, um die er sich Jahr für Jahr wieder bemüht und die er selbstverständlich auch verdient. „Jeans" heißen bei uns übrigens ebenso wie „Denim“ nur aufgrund eines Aussprachefehlers so. Französisch „Gênes“ und „Nîmes“ bezeichneten nämlich im 19. Jahrhundert die Ursprungsländer der Baumwolle für den robusten Stoff, der eigentlich für Arbeitsbekleidung entwickelt wurde. 

Seit die Jugendkultur in den 1950er-Jahren die damaligen „Blue Jeans“ als Zeichen des Protests gegen die elterliche Tradition und Angepasstheit entdeckte, wurde Denim schnell zum Klassiker, der in verschiedenen Abwandlungen auch heute noch beinahe in jedem Kleiderschrank zu finden ist. 

Vereinnahmt von der Bekleidungsindustrie wurde aus dem ursprünglich langlebigen Stoff oftmals ein weiteres billiges Wegwerf-Produkt. Alle möglichen und vor allem unmöglichen Marken versuchten sich in der Jeans-Herstellung, wenige aber können TrägerInnen tatsächlich langjährig für sich gewinnen. Bei Kleider machen Leute haben uns zwei Labels mit ihren Schnitten, der Qualität und Produktion in den letzten Jahren besonders überzeugt.

Die treuesten und langjährigsten Begleiter sind die Denim-Produkte von Kings of Indigo (KOI). Aus recycelter oder Bio-Baumwolle werden die Jeans in Tunesien unter Aufsicht der Wear Fair Foundation gefertigt. Die Schnitte finden ein gutes Mittelmaß zwischen zeitlosem Design und angesagten Trends.

 

 So wird bei den Damen mit Alice dem Come-Back der 90er-Jahre Rechnung getragen. Der lässig-weite Schnitt mit dem hohen Bund kommt besonders gut durch enge, in der Hose getragene Shirts zum Ausdruck. Organic Basics TENCEL Lite Turtleneck ist dafür nicht nur durch den seidig weichen Stoff überzeugend, sondern harmoniert in dusty rose auch frühlingshaft mit der hellen Alice-Jeans. Ein solcher Look schreit für viele wahrscheinlich ordentlich nach 90-60-90-Frauen. Denen mögen solche weiten und hoch geschnittenen Jeans tatsächlich auch ganz gut stehen, besonders wichtig ist uns aber das Styling von Menschen, die nicht direkt aus der Vogue zu uns in den Laden gesprungen sind. Ein Schnitt wie Alice fordert für alle Figurtypen in erster Linie Mut, weil er ungewohnt wirkt an unseren Körpern, die in den letzten Jahren meist nur in Skinny Jeans steckten. Auch für kleinere Frauen und solche, die dem jugendlichen Schlankheitswahn entronnen sind, können die 90er-Hosen sehr cool sitzen. Wichtig ist, die Taille zu betonen. Das kann mit einem Gürtel, dem Reinstecken von lockeren Shirts oder auch mit kurzen Sweatern sehr gut funktionieren. 

Gleichzeitig bietet Christina High bei KOI auch der Fanin vom klassischen Slimfit-Modell eine besonders bequeme und leichte Stretch-Jeans. 

 

 

Eben diese Gratwanderung zwischen Zeitlosigkeit und den besonderen Details, die doch sichtbar machen, dass auch 2021 Anspruch auf modische Einzigartigkeit stellt, balancieren Nudie Jeans ebenfalls gekonnt aus. Genauso wie KOI setzen sie auf die zertifiziert faire Produktion von Denim in Bio-Baumwolle. 

Straight Sally hat einen bis unten gerade verlaufenden Schnitt, womit sie als Regular-Fit-Jeans aktuell besonders im Trend liegt. Sehr klassisch kommt sie in dark stone daher, für Grau-Fans gibt es sie auch in midnight rumble. Damit der coole, hohe Schnitt auch als solcher zur Geltung kommt, werden zu Straight Sally am besten kurze Oberteile getragen. Genau dafür designed wurde Nudies weit geschnittenes LISA-Shirt, das es in weiß, antracite, rosa und hazelnut gibt. Straight Sally ist außerdem die ideale Jeans für Bunte-Socken-Trägerinnen. Die Knöchellänge kann man noch lässig krempeln und so je nach Stil und Mut knallige Socken von Colorful Standard unter jedem Sneaker tragen. 

 

 

Nudies Jeans sind oft geschlechtsunabhängig tragbar. Das gilt beispielsweise für die schmal geschnittene Skinny Lin. Mit oversized Shirts oder Sweater kann sie für alle einen coolen Streetlook bestimmen. Dem zeitgenössischen Style einer Regular-Fit-Jeans geht für modebewusste Männer Gritty Jackson nach. 

 

 

Grim Tim und Lean Dean sitzen bei den Herren relativ eng am Körper. Während der erste Schnitt eher gerade ist und eine Knopfleiste hat, ersetzt Lean Dean diese mit einem Reißverschluss und läuft außerdem zum Beinabschluss hin schmaler zu. Grim Tim und Lean Dean gibt es zum einen in verschiedenen Blau- und Grau-Tönen, die durch Vorwäsche sowie eingearbeitete Tragespuren und Abriebstellen im Used-Look erscheinen. Zum anderen überlässt eine Dry Jeans diesen Prozess des Eintragens dem Jeans-Besitzer selbst. Vor allem für das Dry Denim wird von Nudie Jeans empfohlen, es nur einmal im halben Jahr zu waschen, um einen individuellen Look zu erhalten. Aus Liebe zu euren Mitmenschen empfiehlt sich aber dennoch, die Jeans regelmäßig im Freien auszulüften. 

 

Krempeln ist für die hippen Modemänner bei jeder Jeans möglich. Darunter komplettieren die gestreiften Nudie-Socken den simplen T-Shirt-Jeans-Look zu einem coolen Outfit. 

Für mehr persönliche Tipps zu deinem idealen Denim-Schnitt empfehlen wir dir erneut unseren Blog zu den Jeans-Passformen. Vor allem freuen wir uns aber, dich im Laden zu beraten und mit dir gemeinsam deine künftige Lieblings-Jeans zu finden. 

WITH (DENIM-)LOVE.